Schnelle und zuverlässige Datenübertragung mit LWL-Patchkabel Simplex

Ein LWL-Patchkabel Simplex besteht aus nur einem Kabelstrang und mit einem Simplexkabel kann nur in eine Richtung gesendet werden. LWL-Patchkabel sind der Standard für die Datenübertragung in Rechenzentren und in Bürogebäuden.

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Schnelle und zuverlässige Datenübertragung mit LWL-Patchkabel Simplex

Ein LWL-Patchkabel Simplex besteht aus nur einem Kabelstrang und mit einem Simplexkabel kann nur in eine Richtung gesendet werden. LWL-Patchkabel sind der Standard für die Datenübertragung in Rechenzentren und in Bürogebäuden.

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Die Vor- und Nachteile gegenüber einem Kupferkabel

Während in einem Kupferkabel Signale in Form von Stromimpulsen übertragen werden, erfolgt die Signalübertragung in einem LWL-Kabel in Form von Lichtsignalen. Gegenüber Kupferkabeln haben LWL-Kabel den Vorteil einer weitaus schnelleren Datenübertragung, die hier buchstäblich in Lichtgeschwindigkeit erfolgt. Da im Kabel keine Verluste entstehen, kann das Signal über große Entfernungen gesendet werden, ohne dass dafür ein Verstärker nötig ist. Außerdem können keine elektromagnetischen Einflüsse auftreten. Bei leitungsgebundenen Kommunikationssystemen in der Nachrichtentechnik, wie sie etwa in Büros üblich sind, sind Lichtwellenleiter Kabel daher inzwischen Standard. Weitere Nutzen von Glasfaserkabeln gegenüber Kupferkabeln sind das geringere Gewicht und die längere Lebensdauer; die dem gegenüber stehenden höheren Kosten sind für den Datenbereich weniger relevant.

Wofür werden LWL-Patchkabel eingesetzt?

LWL-Patchkabel sind der Standard für die Datenübertragung in Rechenzentren und in Bürogebäuden. Meist werden sie zur Verbindung von Teilnehmer-Endgeräten (CPE) am Schreibtisch mit den optischen Anschlussdosen in den auf LWL-Kabeln basierenden optischen Netzwerken eingesetzt. Sie eignen sich jedoch nicht für die Verwendung im Außenbereich oder die Verlegung als Erdkabel, weil sie dafür nicht robust genug ausgestattet sind.

Der Aufbau

Der eigentliche Lichtwellenleiter besteht entweder aus einer aus Quarzglas hergestellten Glasfaser oder aus licht leitendem Kunststoff. Üblicherweise werden dabei mehrere Leiter gebündelt. Dieser Kern wird von einer Ummantelung aus Fasern mit einem niedrigeren Brechungsindex umgeben. Dazu kommt noch eine Schutzbeschichtung und schließlich die äußere Hülle aus Kunststoff, sodass das Kabel vier Schichten hat.

In welchen Ausführungen gibt es LWL-Patchkabel?

LWL-Patchkabel gibt es mit 8 oder 12 Fasern. Sie werden in bestimmten Standard-Längenmaßen angeboten (meist 0,5 Meter bis zu 20 Metern), können aber auch auf jede benötigte Länge bedarfsgerecht konfektioniert werden. LWL-Patchkabel werden in unterschiedlichen Ausführungen hergestellt: So gibt es Ribbon-Fiber-Kabel mit mehreren Lichtwellenleitern ebenso wie Kabel mit nur einer einzelnen Glas- oder Polymerfaser. Im Gegensatz zu einem Breakoutkabel, das nur an einem Ende mit einem Stecker vorkonfektioniert ist, haben Patchkabel immer an beiden Enden Stecker, die jedoch unterschiedlich sein können.

Der Unterschied zwischen Simplex und Duplex

Ein LWL Patchkabel Simplex besteht aus nur einem Kabelstrang, während bei einem Duplex-Kabel zwei Stränge kombiniert werden. Ein Duplexkabel erlaubt dadurch den gleichzeitigen Datentransfer in beide Richtungen; meist wird dabei ein Kanal zum Senden und der andere zum Empfangen von Daten verwendet. Mit einem Simplexkabel kann dagegen nur in eine Richtung gesendet werden. Durch ihre geringere Anwendungsbreite sind Simplexkabel etwas weniger gebräuchlich als Duplexkabel.

Die üblichen Steckertypen

LWL-Kabel sind normalerweise mit zwei Steckern konfektioniert, bei denen es verschiedene handelsübliche Typen gibt. Entscheidend bei den Steckverbindungen ist die möglichst geringe Signaldämpfung und die hohe Rückflussdämpfung, damit die Steckverbindung den Signalfluss möglichst wenig beeinträchtigt und über einen langen Zeitraum stabil funktioniert. Außerdem ist eine hohe Anwendungs- und Ausfallsicherheit entscheidend, um Funktionsstörungen zu vermeiden. Die folgenden Steckertypen sind derzeit üblich: - Der Lucent Connector LC (ist der aktuelle Standard für die Steckerverbindung). Sein Vorteil ist die kompakte Form, die im Schaltschrank wenig Platz benötigt und daher eine hohe Packungsdichte erlaubt. Außerdem wird er beim Anstecken und Abziehen automatisch ver- bzw. entriegelt und gibt damit eine höhere Sicherheit bei der Installation. - Der Subscriber Connector SC ist der ältere Vorläufer des Lucent Connector und noch immer üblich. Sein Nachteil gegenüber dem Lucent Connector ist die etwas größere Bauform und die damit verbundene geringere Packungsdichte. - Der Straight Tip ST und MTP®/MPO sind die gängigen Steckertypen bei älteren Installationen. Typisch für den Straight Tip ist der Bajonettschluss, weshalb er auch als BFOC-Stecker bezeichnet wird (bayonet fiber optic connector). Er gilt inzwischen als veraltet und wird nicht mehr verbaut. Eine Alternative zum LC-Stecker ist der MTRJ-Stecker, der eine hohe Bestückungsdichte erlaubt und schnell und einfach montiert werden kann.

Galsfaserkabel für immer größere Datenmengen

Glasfaser- oder Lichtwellenleiter-Kabel, können Daten in Form von Lichtimpulsen übertragen. Sie sind den seit über einhundert Jahren üblichen Kupferkabeln so weitgehend überlegen, dass sie sie inzwischen in manchen Bereichen größtenteils abgelöst haben - vor allem da, wo es um die Übermittlung von Daten geht. Für die heutige, datengetriebene und weitgehend digitalisierte Arbeits- und Kommunikationswelt sind sie unentbehrlich geworden und daher der Standard bei Datennetzen in Büros und Industrieanlagen. Da heute immer größere Datenmengen verlustfrei und in möglichst kurzer Zeit übermittelt werden müssen, sind LWL-Kabel konkurrenzlos und gelten daher als das Übertragungsmedium der Zukunft.